„Ich vermiete meine Wohnung auf Airbnb und verdiene passiv 2.000 Euro im Monat." Solche Schlagzeilen kursieren in sozialen Medien und nähren den Traum vom mühelosen Nebenverdienst. Die Wahrheit ist differenzierter – aber nicht weniger attraktiv wenn man realistisch plant.
Die Zahlen: Was ist wirklich drin?
Die Einnahmen aus einer Ferienwohnung hängen von vier Faktoren ab: Lage, Ausstattung, Auslastung und Preis. Hier sind realistische Beispiele:
2-Zimmer-Wohnung, Nordseeküste
60 m², max. 4 Personen · Grundpreis 95 €/Nacht · Hochsaison 145 €/Nacht
Auslastung: 75 % (ca. 273 Nächte/Jahr) · Einnahmen: ca. 28.000 €/Jahr brutto
1-Zimmer-Apartment, München Stadtmitte
35 m², max. 2 Personen · Grundpreis 85 €/Nacht · Messen/Events 180 €/Nacht
Auslastung: 65 % (ca. 237 Nächte/Jahr) · Einnahmen: ca. 22.000 €/Jahr brutto
3-Zimmer-Haus, Allgäu
90 m², max. 6 Personen · Grundpreis 120 €/Nacht · Hochsaison 200 €/Nacht
Auslastung: 60 % (ca. 219 Nächte/Jahr) · Einnahmen: ca. 30.000 €/Jahr brutto
Die Kosten: Was bleibt netto übrig?
Vom Bruttoumsatz gehen ab:
- Plattformgebühren: Airbnb ca. 3 %, Booking.com ca. 15 %
- Reinigung: 50–120 € pro Buchung je nach Größe
- Betriebskosten: Strom, Wasser, Heizung, Internet – im Schnitt 200–400 €/Monat
- Instandhaltung: Ca. 1–2 % des Immobilienwertes pro Jahr
- Steuern: Je nach persönlichem Steuersatz 20–42 %
- Versicherung: Vermieter-Haftpflicht, Hausrat – ca. 200–500 €/Jahr
Realistisch bleibt nach Abzug aller Kosten und Steuern oft 40–55 % des Bruttoumsatzes als Nettoertrag. Beim Beispiel A wären das also ca. 11.200–15.400 €/Jahr netto – oder rund 930–1.280 €/Monat.
„Ich hatte erwartet 3.000 Euro im Monat zu verdienen. Es sind am Ende 1.100 Euro netto geworden. Damit bin ich sehr zufrieden – aber ich bin froh dass ich vorher realistisch kalkuliert habe." – Host aus Hamburg
Der Zeitaufwand: Wirklich passiv?
Ohne Automatisierung ist die Vermietung alles andere als passiv. Realistischer Zeitaufwand pro Buchung (ohne Tools):
- Kommunikation mit Gast: 30–60 Minuten
- Koordination Reinigung: 15–30 Minuten
- Check-in / Schlüsselübergabe: 30–60 Minuten
- Buchhaltung und Verwaltung: 30–60 Minuten
Bei 25 Buchungen im Jahr macht das 37–75 Stunden – also bis zu zwei Arbeitswochen pro Jahr. Das ist noch vertretbar, wächst aber schnell wenn mehrere Objekte dazukommen.
Mit Automatisierung: Der Unterschied
Mit ferivo und den richtigen Workflows reduziert sich der Aufwand dramatisch:
- Automatische E-Mails: Buchungsbestätigung, Check-in-Info, Checkout, Bewertungsanfrage → spart 30 Minuten pro Buchung
- Reinigungsbenachrichtigung automatisch → spart 15 Minuten
- Smart Lock (Zukunft): kein persönlicher Check-in → spart 45 Minuten
- Kalender-Sync → kein manuelles Sperren von Terminen
Das Ergebnis: Mit Automatisierung kommt man auf 5–10 Stunden pro Jahr für eine gut laufende Wohnung.
Wann lohnt es sich besonders?
Die Ferienwohnungsvermietung lohnt sich am meisten wenn:
- Du eine Immobilie in einer touristischen Lage besitzt (Küste, Berge, Großstadt)
- Du die Wohnung nicht dauerhaft selbst nutzt
- Du bereit bist am Anfang Zeit für die Einrichtung zu investieren
- Du mit realistischen Erwartungen an den Start gehst
Fazit: Ja, es lohnt sich – mit den richtigen Erwartungen
Ferienwohnungsvermietung ist kein Selbstläufer, aber eine sehr attraktive Form des Nebeneinkommens wenn man es richtig angeht. Mit moderner Software, klaren Prozessen und realistischer Preisgestaltung lassen sich 800–1.500 Euro netto im Monat aus einer einzelnen Wohnung herausholen – mit überschaubarem Zeitaufwand.
Den Aufwand auf ein Minimum reduzieren
ferivo automatisiert die wiederkehrenden Aufgaben – damit du mehr vom Ertrag hast und weniger Zeit investierst.
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